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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: Die SKS fordert: Kein Online-Alkohol mehr für Teens!

Sonntag 31. Oktober 2010 von htm

Online-Shops liefern auch Kindern ­Alkohol nach Hause. Ein unhaltbarer Zustand, finden Konsumentenschützer.
Martina (13) und ihre Freundinnen wollten in den Herbst­ferien eine richtig tolle Party feiern, zum ersten Mal mit Alkohol. Für ein paar Flaschen war rasch gesorgt: Martina klickte sich in den Online-Shop von Coop und bestellte zwölf Flaschen Wein für knapp 100 Franken. Lieferung: zwei Tage später, Mittwoch, zwischen 8 und 14 Uhr.
Zu dieser Zeit waren Martinas ­Eltern bei der Arbeit. Das klappte wunderbar. Pünktlich brachte der Pöstler die Weinschachtel an die Tür. Er wollte weder Namen noch Alter wissen. Der Alkparty stand nichts mehr im Wege.
Den Testkauf mit Martina inszenierte die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Er zeigt, wie Kinder trotz Jugendschutz problemlos zu Alkohol kommen. Für Konsumentenschützerin Sara Stalder ist das untolerierbar. «Online-Shops sollen alkoholische Getränke nur ausliefern dürfen, wenn sie die ­Altersbeschränkung kontrollieren», fordert sie. …. (Quelle: blick.ch, 31.10.10)

Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 31. Oktober 2010 um 09:32 und abgelegt unter Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Jugend, Kinder, Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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